Gemeinsam für ökonomische Bildung

Jugendlichen eine solide ökonomische Urteilsfähigkeit zu ermöglichen – daran möchten wir mitwirken.

Im Einklang und im Austausch mit den Kultusbehörden, den Bildungseinrichtungen und kooperierenden Unternehmen möchte die Initiative „Wirtschaft Verstehen Lernen“ der Dieter von Holtzbrinck Stiftung einen fruchtbaren Dialog zwischen den Akteuren fördern und darauf basierend konkrete Projekte zur Ausbildung angehender Lehrerinnen und Lehrer initiieren.

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In Baden-Württemberg wird zum Schuljahr 2016/17 ein Bildungsplan für das Fach „Wirtschaft, Berufs- und Studienorientierung“ erarbeitet.

Die ökonomischen Herausforderungen werden in einer globalisierten Welt zunehmend vielfältiger und komplexer. Das neue Fach „Wirtschaft, Berufs- und Studienorientierung“ soll dem Rechnung tragen und will Schülerinnen und Schüler dazu befähigen, ihre Interessen in der heutigen Wirtschaft und Gesellschaft mündig zu vertreten, sachkundig zu urteilen und verantwortlich zu handeln. Deshalb orientieren sich die Kompetenzen des Bildungsplans an der Lebenswelt der Schülerinnen und Schüler mit Blick auf alle in der Wirtschaft beteiligten Akteure.

Yvonne Burghardt, Leitung Bildungsplankommission für das Fach Wirtschaft, Berufs- und Studienorientierung, Baden-Württemberg

Bevor ein Fach Wirtschaft an Schulen eingeführt werden kann, braucht es dafür qualifizierte Lehrkräfte. Die Stiftung setzt sich für die Aus- und Weiterbildung ein.

Die Kooperation mit der Dieter von Holtzbrinck Stiftung hat einen äußerst fruchtbaren Dialog zwischen allen maßgeblichen Akteuren der Lehrerbildung ermöglicht, ganz zu schweigen vom Unternehmenspraktikum, das von den Studierenden sehr gut angenommen wurde. Diese Erfahrungen bestärken uns darin, dass eine solide allgemeine Bildung im Fach Wirtschaft, wie sie von der Dieter von Holtzbrinck Stiftung unterstützt wird, zukunftsweisend ist. Diese Kooperation hat aber auch verdeutlicht, dass die bisherige fachliche Ausbildung mit den neuen Entwicklungen der Bildungspläne nicht Schritt halten kann und eine Neukonzeption – am besten durch eine Trennung des bisherigen Fächerverbundes Politik und Wirtschaft – dringend erforderlich ist.

Karin Amos, Prorektorin der Eberhardt Karls Universität Tübingen

Wir arbeiten mit namhaften Unternehmen zusammen. Diese öffnen Lehramtsstudierenden ihre Türen für anspruchsvolle Praktika und unterstützen darüber hinaus mit ihrer Expertise unsere Initiative.

Ökonomische Bildung zu fördern, ist für die Wissensfabrik eine Herzensangelegenheit. Deshalb setzen wir uns gemeinsam mit der Dieter von Holtzbrinck Stiftung dafür ein, dass Lehramtsstudierende ein Praktikum in Wirtschaftsunternehmen absolvieren können. Viele unserer Mitglieder bieten dafür Praktikantenstellen an und die Rückmeldungen von beiden Seiten – Studierenden wie Unternehmen – sind überaus positiv.

Michael Detmer, Leiter Bildung der Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland e.V.

Ein gemeinsames Verständnis von Wirtschaft leistet einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit Deutschlands. Deshalb will Bosch möglichst vielen Menschen einen Einblick in wirtschaftliche Zusammenhänge geben und Technikinteresse gerade bei jungen Menschen wecken. Wir engagieren uns daher als Mitglied der Wissensfabrik an der praxisnahen Qualifizierung von Lehramtsstudenten. Unsere Praktika sollen es ihnen erleichtern, Wirtschaftsthemen ihren künftigen Schülern realitätsnah vermitteln zu können – durch das eigene Erleben der Betriebspraxis.

Siegfried Czock, Human Resources Policies and Labour Relations, Robert Bosch GmbH